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LOVE-Storm: Gegen Hass im Netz!

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Pressekontakt

Beate Achilles
Tel.: 05841 / 979 64 74
presse@love-storm.de

Pressemitteilungen

LOVE-Storm organisiert Beistand bei Hassangriffen im Netz

Über 300 Menschen hat das Projekt LOVE-Storm seit September 2018 in Online-Gegenrede gegen Hate-Speech und Cybermobbing trainiert. Ab Mitte Mai wird man diese auf www.love-storm.de zu Hilfe rufen können. Nutzen Sie die re:publica 2019 für ein Interview dazu mit unserem Projektleiter!

LOVE-Storm bietet Beistand bei Hassangriffen im Netz. Copyright: LOVE-Storm/Anne MeratWer Hasskommentaren im Netz widersprechen möchte, hat oft Angst etwas falsch zu machen oder selbst zur Zielscheibe zu werden. Ab Mitte Mai 2019 können sich Betroffene Hilfe holen, indem sie den Angriff oder Hasskommentar auf www.love-storm.de melden. Die trainierten LOVE-Stormer*innen werden dann alarmiert und stellen sich gemeinsam dem Angriff entgegen. Wie das genau funktioniert, erklärt Ihnen gern unser Projektleiter, Björn Kunter, in einem Interview während der re:publica 2019 in Berlin.

LOVE-Storm – Gemeinsam gegen Hass im Netz” ist eine Trainings- und Aktionsplattform im Internet, die im direkten Einsatz gegen Hasskommentare genutzt werden kann. Hass und Hetze im Netz nehmen immer mehr zu. Für die Betroffenen bedeuten solche Angriffe oft eine große psychische Belastung, bei manchen führt sie zu einer konkreten persönlichen Gefährdung. Häufig ziehen sich Betroffene deshalb aus der öffentlichen Debatte im Internet zurück. Damit gefährden Hasskommentare grundlegende Voraussetzungen der Demokratie: miteinander zu sprechen und einander zu achten.

Deshalb ermutigt LOVE-Storm zum zivilcouragierten Eingreifen online.
Wer selbst aktiv gegen Hasskommentare im Netz werden will, kann sich auf der Plattform in kostenlosen Online-Trainings vorbereiten, der Community beitreten und an „LOVE-Storms“ gegen Hass im Netz beteiligen.

LOVE-Storm baut auf bewährten Ansätzen für Zivilcourage aus der Friedensbewegung auf und überträgt diese in den digitalen Raum. Das Projekt wird gefördert vom Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Projektträger ist der Bund für Soziale Verteidigung e.V.

Mehr zum LOVE-Storm Projekt: www.love-storm.de
Projektvideo
Hilfe rufen über: www.love-storm.de/melden
Offene Trainingstermine: www.love-storm.de/onlinetraining

Interview-Terminanfragen: presse@love-storm.de

Kostenloses Bildmaterial zu dieser Pressemitteilung zum Download finden Sie weiter unten.

Im Falle einer Veröffentlichung freuen wir uns über ein Belegexemplar!

Internationaler Frauentag 2019

LOVE-Storm startet Aktionsgruppe gegen Antifeminismus im Netz.

Anlässlich des Frauenkampftages 2019 veranstaltet LOVE-Storm ein Online-Training und einen Aktionstag zu Antifeminismus im Netz. Zugleich soll eine Aktionsgruppe Frauen* bei Cybermobbing und Hassangriffen aus dem Netz zukünftig besser schützen.

Angriffe und Herabwürdigungen gegen politisch aktive und öffentlich sichtbare Frauen* werden derzeit massiv über das Internet geführt. Sei es der Shitstorm gegen die Klimaaktivistin Greta Thunberg, die “Ligue du LOL” in Frankreich oder rechte Netzwerke, die sich mit Einschüchterungskampagnen auf junge Uniabsolvent*innen stürzen – hier verabredeten sich (überwiegend) männliche Internetnutzer zum gezielten Cybermobbing von Frauen. Die Trainings- und Aktionsplattform für Zivilcourage im Internet „LOVE-Storm“ gründet deshalb zum Weltfrauentag 2019 eine Aktionsgruppe, die speziell Frauen* bei Hassangriffen aus dem Netz in schützen soll.

Das im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie leben!” geförderte Projekt des Bund für Soziale Verteidigung e.V. bietet Online-Trainings zum effektiven Umgang mit Hasskommentaren an. Über eine Lern- und Aktionsplattform im Internet mobilisiert LOVE-Storm zudem Menschen, um Hasskommentare im Netz solidarisch, gewaltfrei und effektiv zu stoppen. Im Fokus steht dabei der Schutz der Angegriffenen. Meldet jemand einen Hassvorfall, informiert ein Alarm über die LOVE-Storm Aktionsplattform automatisch die Community der trainierten Nutzer*innen. Im Online-Aktionsraum können sich LOVE-Stormer*innen dann über ein gemeinsames Vorgehen austauschen und eine koordinierte Aktion starten. Kein*e Aktivist*in muss sich allein mit Angriffen auseinandersetzen.

Zum Aufbau der Aktionsgruppe bietet LOVE-Storm am 7.3.2019 um 18 Uhr ein kostenloses 1-stündiges Online-Training zum Umgang mit Antifeminismus im Netz an. Anmeldung unter: https://app.love-storm.de/trainings/670

Im Nachgang des internationalen Frauentages werden LOVE-Stormer*innen die Situation im Netz beobachten, denn durch die höhere Sichtbarkeit von Feminist*innen und frauenpolitischen Aktivist*innen könnte es zu vermehrten Angriffen gegen sie kommen. Am Samstag, den 9.3. 2019, ab 17 Uhr, werden wird LOVE-Storm dann eine oder mehrere Online-Aktionen zur Verteidigung von Angegriffenen starten.

Rund um den Frauenkampftag (aber auch sonst) kann jede*r, die/der Hassvorfälle beobachtet oder selbst davon betroffen ist, diese melden unter https://ls-beta.de/hasskommentare-melden/. LOVE-Storm aktiviert dann umgehend die Community, um eine Hilfsaktion zu beginnen.

Kostenloses Bildmaterial zu dieser Pressemitteilung können Sie sich unter: www.love-storm.de/presse herunterladen. Im Falle einer Veröffentlichung freuen wir uns über ein Belegexemplar

 

Safer Internet Day 2019

LOVE-Storm schützt gegen Hass im Netz

Zum Safer Internet Day 2019 fordert das Projekt LOVE-Storm Schüler und junge Erwachsene dazu auf, Online-Gegenrede zu trainieren und sich gemeinsam mit anderen gegen Hass im Netz zu wehren.

Lüchow, den 31.1.2019. Am 5. Februar 2019 findet anlässlich des Safer Internet Day von 10 – 11 Uhr auf www.love-storm.de ein kostenloses Online-Training in Form eines moderierten Rollenspiels statt, bei dem man lernen kann, auf Hassangriffe im Netz sinnvoll zu reagieren. Über die LOVE-Storm Aktionsplattform gehen die frisch trainierten „LOVE-Stormer“ am Nachmittag ab 16 Uhr gemeinsam gegen einen Hassangriff im Netz vor. Sie setzen dem Hass Grenzen und verhindern eine weitere Eskalation. Angegriffene werden gestärkt und unterstützt. Das Training steht jeder/m Interessierten offen, aber LOVE-Storm fordert insbesondere Schüler und junge Erwachsene zur Teilnahme auf, da sie von Hass im Netz besonders häufig betroffen sind.

Ein großer Teil der Schüler und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren hat im Netz schon einmal die Erfahrung gemacht, beleidigt (69%), sexuell belästigt (41%) oder gar körperlich bedroht (39%) worden zu sein. Das zeigte zuletzt die im Juli 2018 in Hessen durchgeführte repräsentative Studie „#Hass im Netz“ der Nichtregierungsorganisation Campact. Die Folgen können von emotionalem Stress und Verängstigung über körperliche Symptome wie Übelkeit und Kopfschmerzen bis hin zu Depressionen reichen.

Unter anderem deshalb ist es nicht egal, wenn immerhin 42% der Mitlesenden laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa Juni 2018 gegen Hassrede im Netz nicht einschreiten und 61 % es für Zeitverschwendung halten, sich mit Hasskommentaren zu beschäftigen.

„Wir wünschen uns zum Safer Internet Day 2019 möglichst viele Menschen, die sich in Online-Zivilcourage trainieren lassen und Teil unserer aktiven Community werden. Nur so können wir verhindern, dass Hass und feindselige Parolen gesellschaftsfähig werden und schlimmstenfalls die öffentliche Debatte in ihre Richtung lenken oder ganz abwürgen“, sagt Friedenspädagoge Björn Kunter. Unter der Trägerschaft des Bundes für Soziale Verteidigung e.V. hat er 2017 die Aktions- und Trainingsplattform für Online-Zivilcourage LOVE-Storm (www.love-storm.de) ins Leben gerufen.

Das Projekt LOVE-Storm wird gefördert vom Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Projektträger ist der Bund für Soziale Verteidigung e.V.

Pressebilder

Grafik zur Pressemitteilung vom 30.04.2019: Meldefunktion zu Hasskommentaren

Bildrechte: LOVE-Storm/Anne Merat

Frauenkampftag 2019: LOVE-Storm startet Aktionsgruppe gegen Antifeminismus

Foto zur Pressemitteilung Frauenkampftag 2019;

Bildquelle: Sam Chills; Creative Commons Lizenz; kommerzielle Nutzung erlaubt

Deprimierter junger Mann: Hassattacken aus dem Netz können schlimmstenfalls Depressionen auslösen.

Bild zur Pressemitteilung vom 31.1.2019 zum Safer Internet Day 2019: Schüler*innen und junge Erwachsene sind von Hass im Netz besonders häufig betroffen.

Bildrechte: Pexels/Creative Commons